Ihr tägliches Update zu den Datenschutzthemen in Deutschland und Europa.
Festes Symbolbild zum Tagesrückblick, keine Aufnahme eines der berichteten Vorfälle. Pexels / Foto-ID 5380664 / CC0-Lizenz.
51.000 Bewerbungen in Halle betroffen. Wie glaubwürdig wird die nächste Betrugsmail?
Die Universität Halle geht von einem unbefugten Abruf von Daten aus rund 51.000 Studienbewerbungen aus. Auch auf hochgeladene Unterlagen konnte zugegriffen werden; welche Dateien tatsächlich abgerufen wurden, ist noch unklar. Die heutige Mitteilung beschreibt den Umfang eines bereits am 14. Oktober bekannt gewordenen Vorfalls. Für Betroffene steigt das Risiko, dass gefälschte Nachrichten mit passenden Bewerbungsdetails glaubwürdig wirken.
Zum ausführlichen Artikel über die Bewerbungsdaten in Halle
Geschäftliche E-Mail-Adressen erraten und für Werbung nutzen?
Aus Namen und Arbeitgeber lassen sich berufliche E-Mail-Adressen häufig ableiten. Die französische Datenschutzaufsicht CNIL hat heute erläutert, welche Grenzen für diese Rekonstruktion gelten. Öffentlich sichtbare Ausgangsdaten erlauben nicht automatisch jede Nutzung. Deutsche Vertriebsabteilungen müssen außerdem die Regeln für Werbemails gesondert prüfen: Eine datenschutzrechtlich begründete Adressverarbeitung ersetzt keine erforderliche Einwilligung in den Versand.
Zum ausführlichen Artikel über rekonstruierte Geschäftsadressen
Anlegerdaten bei Depozitarul Central eingesehen. Was ist mit dem Depot?
Ein heute bekannt gewordener Angriff auf ein rumänisches Anlegerportal betrifft persönliche Registrierungsdaten. HotNews berichtet unter Berufung auf eine Nutzermitteilung auch von Ausweisangaben und IBANs. Depozitarul Central erklärt dagegen, dass Wertpapierbestände und Transaktionsinformationen weder eingesehen noch verändert wurden. Betroffene sollten unerwartete Kontaktaufnahmen unabhängig prüfen, auch wenn der Absender ihre persönlichen Angaben kennt.




